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ECKART 2018 in New York verliehen

Presse-Information 15. Juni 2018

ECKART 2018 in New York verliehen

Die BMW Group und die ECKART Academy ehren Pioniere der verantwortungsvollen Kulinarik und verleihen Preisgelder für wegweisende Projekte

New York. Die BMW Group und die ECKART Academy verliehen gestern im Herzen der Metropole New York den internationalen Eckart Witzigmann Award (ECKART) 2018 für nachhaltigen Genuss und Kulinarik, benannt nach Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann. Die rund 200 Gäste aus der internationalen Sternegastronomie, aus Kultur und Wirtschaft feierten in den Spring Studios in Manhattan die Verdienste von Suzanne Cupps und Danny Meyer (Lebenskultur), Astrid Gutsche und Gastón Acurio (Innovation), Christopher Kostow (Große Koch-Kunst) und des Union Square Greenmarkets (Kreative Verantwortung). Als Überraschung erhielt auch der Pionier der Greenmarkets Günter Seeger die Auszeichnung. Der Eckart Alumni Preis 2018 ging an Alice Waters.

„Bei der BMW Group glauben wir fest daran, dass Vielfalt in all ihren Facetten der Schlüssel zu neuen Ideen und innovativen, nachhaltigen Konzepten ist. Deswegen unterstützen wir den ECKART“, sagte Dr. Nicolas Peter, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Finanzen, und Schirmherr des ECKART, in seiner Begrüßungsrede. „Mit dem ECKART übernehmen wir gesellschaftliche Verantwortung und wollen nicht zuletzt auch durch die Dotierung einen dauerhaften Wandel anstoßen.“

„Der ECKART ist unser Dank an alle Köche und Gastronomen und alle Menschen, die über das Erschaffen geschmackvoller Kreationen hinausgehen und mit ihren Visionen ein weltweites Zeichen setzen: Sie übernehmen Verantwortung und vereinen Genuss mit Nachhaltigkeit auf den unterschiedlichsten Ebenen. Dank der BMW Group ist es möglich, dieses Engagement gebührend auszuzeichnen und so weitere kreative Köpfe zu motivieren, diesem Beispiel zu folgen“, sagt Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann, der Namenspatron des ECKART.

Der ECKART prämiert herausragende Leistungen im Sinne der verantwortungsvollen und nachhaltigen Kulinarik und der gesunden Ernährung. Er wurde 2018 bereits zum siebten Mal in Kooperation mit der BMW Group verliehen. Die BMW Group stellt für die Auszeichnung eine Dotierung von 50.000€ pro Kategorie zur Verfügung, die im Namen der Preisträger an ein soziales oder nachhaltiges Projekt gehen. Die gesamte Dotierung von 250.000€ spiegelt die Einordnung des ECKART im absoluten Spitzenfeld der Kulinarik-Preise wider und zeugt vom Renommee und der internationalen Bedeutung des Awards.

Auch in diesem Jahr zeigte sich der ECKART international und setzte seine Weltreise fort: Im Zentrum standen in diesem Jahr kulinarische Leistungen auf den amerikanischen Kontinenten. Auf der Dachterrasse der Spring Studios inmitten von Manhattan begrüßten Maximilian Schöberl, Leiter der BMW Group Konzernkommunikation und Politik sowie Bernhard Kuhnt, Präsident und CEO von BMW Nordamerika die Gäste. Der dort aufgebaute „Farmers Market“ als Hommage an die berühmten New Yorker Märkte spannte einen kulinarischen Bogen zwischen der Neuen und der Alten Welt, in dem er lokalen, ursprünglichen Spezialitäten aus den USA und Deutschland ein Bühne bereitete. Deutsche Winzer präsentierten ihre seltenen Kreationen. Tiffany Persons, Preisträgerin des ECKART 2017 für Kreative Verantwortung, führte als Moderatorin durch den Abend.

Die Spitzenköche Daniel Boulud, Anna Bolz, Suzanne Cupps und Günter Seeger luden im Anschluss zu einem Dinner der Extraklasse ein. Kaum sonst wo auf der Welt können Kulinarikfans in den Genuss eines Menüs kommen, bei dem jeder Gang von einem anderen Top-Koch kreiert und gekocht wurde. Zur Überraschung der Gäste gewährten die Köche Einblicke in ihr Handwerk, indem sie Servierteller auf Livecooking-Stationen rund um das Publikum vollendeten.

Für ein weiteres Überraschungsmoment sorgten zwei unangekündigte Preisträger: Der ECKART für kreative Verantwortung ging ebenfalls an Günter Seeger – der deutsche Spitzenkoch, dem seine Haute Cuisine in New York immer einen Besuch auf dem Union Square Greenmarket wert ist. Seeger kreierte die „neue amerikanische Küche“ und wirbt dafür, mit regionalen und frischen Produkten höchste Koch-Kunst zu betreiben. Auch er arbeitet für seine genussvollen Kreationen mit regionalen Bauern zusammen und bringt den Trend des Union Square Greenmarket von der Straße in die Sterneküche.

Den diesjährigen Alumni-Preis erhielt Alice Waters für ihr Projekt „Edible Schoolyard“ (Essbare Schulgärten). Waters, Preisträgerin des ECKART 2009 für Innovation, eröffnete 1971 das erste Slow-Food-Restaurant mit lokalen und nachhaltigen Produkten in den USA und ist Vize-Präsidentin von Slow Food International. Die Pionierin in ihrem Gebiet gründete 1995 das „Edible Schoolyard“-Programm mit dem Anspruch an eine bessere Ernährungserziehung an amerikanischen Schulen. Bereits über 5.000 Schulgärten wurden seitdem errichtet, mit denen Waters Schülerinnen und Schüler weltweit an das Thema gesunde Ernährung und den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen heranführt.

Die Preisträger des ECKART 2018

ECKART 2018 für Lebenskultur: Suzanne Cupps und Danny Meyer, New York

Danny Meyer ist ein Unternehmer mit einem Gespür für starke Konzepte und Qualität. Er leitet die erfolgreiche Union Square Hospitality Group, zu der einige der beliebtesten und erfolgreichsten Restaurants New Yorks wie das Union Square Cafe, die Gramercy Tavern und das The Modern im MoMA gehören. In seinen Restaurants bietet er mehr als gutes Essen – er verschafft seinen Gästen ein außergewöhnliches Erlebnis. Das gelingt ihm für alle Generationen, nicht nur für eine „Zielgruppe“. Seine Restaurants sind Orte des Genusses und der Begegnung. Zudem findet und öffnet er Räume und Möglichkeiten: Dass sich die Museumsgastronomie für eine junge, attraktive Küche öffnet, ist sein Verdienst.

Ein Beispiel dafür ist das Whitney Museum. Chef des dort beheimateten Restaurants „Untitled“ ist seit 2017 Suzanne Cupps. Als einzige weibliche Chefköchin der Union Square Hospitality Group bringt Cupps belebenden Wind in Museum und Küche. In lässig-eleganter Atmosphäre präsentiert sie subtil aromatisch komponierte Gerichte, deren Basis frische und nachhaltig angebaute Produkte der Saison bilden. Die aufstrebende Köchin wollte zunächst nach ihrem Studium Mathematiklehrerin werden. Ihren Sinn für Klarheit und Präzision hat sie mit in die Küche gebracht und das prägt ihren sanften und respektvollen Umgang mit den Grundprodukten zu einem unnachahmlichen Stil.

ECKART 2018 für Kreative Verantwortung: Union Square Greenmarket und Günter Seeger, New York

Der Union Square Greenmarket gehört zur Initiative GrowNYC, die nachhaltige Ressourcen in der Stadt New York anbietet. Diverse Märkte - „Greenmarkets“ genannt - bieten über die Metropole verteilt frische und unbehandelte Produkte von Farmern aus der Region an. Der Markt am Union Square war der erste seiner Art und wagte bereits 1976 den Schritt gegen den amerikanischen Fast-Food-Mainstream. Heute lässt sich der Markt als Trendsetter betiteln: Der bewusste Umgang mit Essen hat sich in der modernen Küche durchgesetzt. Für seine Mission, der regionalen Landwirtschaft und somit über hundert Kleinbauern aus dem nahen Umfeld die Chance zu geben, ihre qualitativ hochwertigen Lebensmittel direkt an den Kunden zu verkaufen, erhält der Union Square Greenmarket die verdiente Auszeichnung. Auch der Anspruch, gesunde Ernährung für alle New Yorker zugänglich zu machen, wird von der Jury des ECKART gelobt.

Günter Seeger kreierte die „neue amerikanische Küche“ und wirbt dafür, mit regionalen und frischen Produkten höchste Koch-Kunst zu betreiben. Auch er arbeitet für seine genussvollen Kreationen mit regionalen Bauern zusammen und bringt den Trend des Union Square Greenmarket von der Straße in die Sterneküche.

ECKART 2018 für Innovation: Astrid Gutsche und Gastón Acurio, Lima

Seit 1999, nachdem seine Frau Astrid Gutsche ihm die Augen für die einheimische Küche öffnete, bekennt Gastón Acurio sich zu seiner Kultur und experimentiert mit lokalen Zutaten: ein Erfolgsrezept. Seitdem sind beide auf der Suche nach interessanten, neuen Produkten für die originellen und kreativen Kreationen, die den Weg aus dem fernen Peru schafften und den Geschmack ihrer Heimat in die Welt brachten. Gastón und Astrid starteten eine gastrokulturelle Revolution, die Peru grundlegend veränderte.

Als Unternehmer erkannten beide früh ihre soziale sowie ökologische Verantwortung: 2007 eröffneten sie die erste peruanische Kochschule mit stark subventionierter und daher nur symbolischer Studiengebühr in einem einkommensschwachen, einfachen Viertel von Lima und ermöglichten Nachwuchsköchen aus ihrer Heimat die Chance auf beruflichen Erfolg. Das Verwenden regionaler Produkte für ihre außergewöhnlichen Kreationen zeugt von einem tiefen Verständnis von Nachhaltigkeit, das nicht nur ein Zeichen für Peru, sondern auch für den weltweiten Umgang mit Ressourcen setzt.

ECKART 2018 für Große Koch-Kunst geht an Christopher Kostow, St. Helena

Christopher Kostow ist der drittjüngste Koch und der zweite aus den Vereinigten Staaten, der mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde. Für das Meadowood erkochte er eine beeindruckende Liste an Preisen, die alle eines beweisen: Er beherrscht sein Handwerk, das er sich als Autodidakt selbst erschloss. Doch was den prämierten Koch so besonders macht, sind nicht die Auszeichnungen, sondern der Grund, für die er sie erhielt: Kostow kocht überlegt, geht umsichtig mit den Produkten um und wählt nur das Beste für seine außergewöhnlichen Kreationen aus. So treffen traditionelle Kombinationen auf kulinarischen Erfindergeist und finden Umsetzung mit regionalen Produkten aus dem Valley sowie saisonalen, im eigenen Garten angebauten und von Hand ausgewählten Zutaten. Insbesondere die nicht enden wollende Neugier Kostows bereichert seine Arbeit, die ständig wechselnde Karte und das Ergebnis seines Schaffens, das den Charme des Napa Valleys einfängt.

 

ECKART 2018 Alumni, Alice Waters.

Alice Waters eröffnete 1971 das erste Slow-Food-Restaurant mit lokalen und nachhaltigen Produkten in den USA und ist Vize-Präsidentin von Slow Food International. Die Pionierin in ihrem Gebiet gründete 1995 das „Edible Schoolyard“- Programm, mit dem Anspruch an eine bessere Ernährungserziehung an amerikanischen Schulen. Bereits 5.625 Schulgärten wurden seitdem errichtet, mit denen Waters Schülerinnen und Schüler weltweit an das Thema gesunde Ernährung und den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen heranführt.

Der ECKART

Die BMW Group und die ECKART Academy sind seit 2012 Partner. Die Partnerschaft basiert auf dem gemeinsamen Ziel, gesunder Ernährung, nachhaltiger Kulinarik und dem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen eine internationale Bühne zu bereiten. Gemeinsam verleihen die BMW Group und die ECKART Academy den Eckart Witzigmann Preis für herausragende Leistungen in den Kategorien „Große Koch- Kunst“, „Innovation“, „Lebenskultur“ und „Kreative Verantwortung“. Zusätzlich wird jedes Jahr ein Projekt eines ehemaligen Preisträgers ausgezeichnet. Die Dotierung mit insgesamt 250.000€ spiegelt das Renommee und die Bedeutung des Preises im absoluten Spitzenfeld internationaler Kulinarikpreise wider. Mit der Summe sollen im Namen der BMW Group soziale und nachhaltige Projekte unterstützt werden, die auf den Vorschlägen der Preisträger beruhen. Die BMW Group möchte damit ein Zeichen setzen und mit dem ECKART Verantwortung übernehmen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Daniel Boulud, HRH Charles Prince of Wales, Elena Arzak, Anne- Sophie Pic, Harald Wohlfahrt, Dieter Kosslick, Ferran Adrià, Marc Haeberlin, Joël Robuchon, Alex Atala, Jon Rose, Mick Hucknall, Massimo Bottura, Dominique Crenn, Andreas Caminada, Tiffany Persons, María Marte, Alain Ducasse u.v.a.

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:

Unternehmenskommunikation BMW Group

Julian Hetzenecker, Wirtschafts- und Finanzkommunikation,

julian.hetzenecker@bmw.de

Telefon: +49 89 382-39229

Internet: www.press.bmw.de

Eckart Witzigmann wurde als inspirierende Persönlichkeit mit Hohenemser Wurzeln ausgezeichnet.

Vorarlberger Nachrichten 5.10.2017

Die Stadt Hohenems lud gestern erstmals zur Veranstaltung „Wurzeln von Ems“ in den Palast Hohenems. Im Rahmen der Veranstaltung werden inspirierende Persönlichkeiten mit Hohenemser Wurzeln ausgezeichnet. Diese Ehre wurde dem Hohenemser Koch Eckart Witzigmann zuteil. Neben einem Ehrendokument wurde dem Jahrhundertkoch auch ein Kirschbaum symbolisch überreicht.

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Erstmals wurde der ECKART in allen Kategorien mit einem Preisgeld von 50.000€ dotiert

ECKART 2017 Preisträger

Die BMW Group und Eckart Witzigmann begrüßten am Abend des 21. September 2017 rund 150 Gäste der internationalen Spitzen-Gastronomie (über 80 Michelin-Sterne) im Schloss von Versailles nahe Paris.

Die beiden Kooperationspartner übergaben den internationalen Eckart Witzigmann Preis (ECKART) für herausragende Verdienste um Kochkunst, Esskultur und den verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen. Erstmals wurde der ECKART in allen Kategorien mit einem Preisgeld von 50.000€ dotiert, was das Renommee und die Bedeutung des Preises im absoluten Spitzenfeld internationaler Kulinarikpreise widerspiegelt.

Preisträger:

ECKART 2017 für „Große Kochkunst“: Alain Ducasse

ECKART 2017 für „Innovation“: María Marte und Luisa Orlando

ECKART 2017 für „Lebenskultur“: Michel Guérard

ECKART 2017 für „Kreative Verantwortung“: Tiffany Persons

Alain Ducasse meets Eckart Witzigmann im Vorfeld des ECKART 2017

Paris. Alain Ducasse trifft Eckart Witzigmann im Vorfeld der Verleihung des ECKART 2017 am 21. September in Versailles.

Der „Jahrhundertkoch“ und Hermann Bareiss werden mit dem 20.Carl-Friedrich-von-Rumohr-Ring geehrt

 
Der Carl-Friedrich-von-Rumohr-Ring, der zu den bedeutendsten Auszeichnungen des Deutschen Gastgewerbes gehört, mit dem die Gastronomische Akademie Deutschlands in unregelmäßigen Abständen Persönlichkeiten für besondere Verdienste um die Kochkunst sowie die Hotel-, Tafel- und Weinkultur ehrt, erinnert an den großen deutschen Kunsthistoriker, Schriftsteller, Zeichner und Maler, Agrarhistoriker und Gastrosophen Carl Friedrich von Rumohr (1785 bis 1843).

2017 wird der CFvR-Ring zum ersten Mal in der Geschichte der Ringverleihungen in einer Doppelverleihung verliehen. Die 20. Ringverleihung markiert nicht nur ein Jubiläum sondern ehrt im Besonderen zwei herausragende Persönlichkeiten, die sich schätzen und über viele Jahre freundschaftlich verbunden sind, für ihre beindruckenden Lebensleistungen.

Prof. Dr. h.c. Eckart Witzigmann

Der „Jahrhundertkoch“ und GAD-Ehrenpräsident wird mit dem Rumohrring geehrt für seine Lebensleistung mit der er internationale Maßstäbe in der Kochkunst gesetzt hat und damit heute und zukünftig nachhaltig das Bewusstsein zum guten Essen maßgeblich beeinflusst hat.  Damit wird die Leidenschaft eines Koches für gesundes, schmackhaftes aber auch genussvolles Essen gewürdigt, dass unser aller Leben ein Stück reicher und vielleicht auch ein Stück besser macht.

Begründung zur Auszeichnung (Urkundentext):

In Würdigung seiner bedeutenden Verdienste um die europäische Kochkunst und der damit verbundenen leidenschaftlichen Förderung des Bewusstseins zur Verwendung guter, nachhaltiger Produkte für gesundes und schmackhaftes Essen verleiht die Gastronomische Akademie Deutschlands, Herrn Prof. Dr. h.c. Eckart Witzigmann „Koch des Jahrhunderts“ in München den 20. Carl-Friedrich-von-Rumohr-Ring

Hermann Bareiss erhält den Rumohrring weil er als Hotelier aus Leidenschaft und Gastgeber mit Stil und Charme, es geschafft hat, das einst beschauliche Kurhotel Mitteltal zu einem der führenden Ferienhotels Europas zu entwickeln und seinen Mehrgenerations-Gästen ein „Ferienzuhause mit Herzlichkeit und Atmosphäre“ zu bieten.  Kulinarisch ist sein Haus und das Restaurant Bareiss (3-Sterne im Guide Michelin) wesentlicher Teil der „Baiersbronner Sterne“. Er hat als Gastgeber, als Hotelier und als Mensch Maßstäbe in der gastgebenden Branche gesetzt.

Begründung der Auszeichnung (Urkundentext):

In Würdigung seiner großen Verdienste, Ferien-Hotellerie mit Herzlichkeit und Atmosphäre als Mehrgenerationen-Konzept zu präsentieren und Kulinarik und Tafelkultur auf Sterne-Niveau zu pflegen

sowie seiner nachhaltigen Förderung junger Menschen in Hotellerie und Gastronomie verleiht die Gastronomische Akademie Deutschlands, Herrn Hermann Bareiss, erfolgreicher Hotelier und Unternehmer in Baiersbronn-Mitteltal den 20. Carl-Friedrich-von-Rumohr-Ring.

Alain Ducasse ist Preisträger des ECKART 2017 für „Große Kochkunst“

Presse-Information 17. Juli 2017

Alain Ducasse ist Preisträger des ECKART 2017 für „Große Kochkunst“
Preisgala im Schloss von Versailles mit Alain Ducasse als Gastgeber

Paris. Die Jury des internationalen Eckart Witzigmann Preises (ECKART) verkündet ihre erste Entscheidung: Alain Ducasse erhält den ECKART 2017 für „Große Kochkunst“.

„Alain Ducasse steht für eine Küchenphilosophie, die der meinen sehr ähnlich ist. Kochen ist für ihn zunächst Handwerk, das Produkt steht im Vordergrund und Starallüren haben in der Küche nichts verloren“, begründet Eckart Witzigmann die Entscheidung der Jury.

Alain Ducasse steht wie kein zweiter für die Erneuerung der Haute Cuisine. Er stellt das Produkt in radikaler Weise in den Mittelpunkt und hat als erster ein rein vegetarisches Menü auf Drei-Sterne-Niveau kreiert und durchgesetzt. Er denkt weit über den Teller hinaus. Das Essen ist für ihn ein elementares Bedürfnis, das für ihn den Rang eines Bürgerrechtes hat.

Als einziger Koch hält Alain Ducasse dreimal die höchste Auszeichnung von drei Michelin-Sternen für drei unterschiedliche Restaurants: das „Le Louis XV“ in Monte Carlo, das „Le Plaza Athénée“ in Paris und das „Alain Ducasse at the Essex House“ in New York City.

Früh begann er ähnlich zur Abwandlung von Haute Couture zu Prêt-à-porter Bistros mit seinem Namen, allerdings ohne den Aufwand eines Sterne-Restaurants, zu eröffnen. Seine Küchenphilosophie macht Ducasse so einem breiten Publikum bekannt. Heute betreibt er 26 Restaurants weltweit.

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Jurysitzung Eckart 2017

Vorsitzender der Jury und gleichzeitig Gastgeber war der ECKART-Preisträger von 2013, Joël Robuchon. Bei ihrer Sitzung im „Atelier Robuchon“ in Paris entschied die Jury über die Vergabe des ECKART 2017 in den Kategorien „Große Kochkunst“, „Innovation“ und „Lebenskultur“. Noch nie waren so viele Vorschläge zu besprechen, wie in diesem Jahr.

Für den im Jahr 2013 eingeführten ECKART für „Kreative Verantwortung und Genuss“, der mit einem Preisgeld der BMW Group dotiert ist, griff die Jury ebenso auf die Kompetenz früherer ECKART Preisträger zurück. Die weiteren Preisträger des ECKART 2017 werden im Laufe des Sommers benachrichtigt und im Anschluss bekanntgegeben.

Erstmals wird der ECKART außerhalb Deutschlands verliehen und geht auf eine Tour um die Welt. Die Verleihung des ECKART 2017 findet in Paris statt, nächste Station ist New York City.

Für die BMW Group seit 2012 Partner der Witzigmann Academy ist Nachhaltigkeit seit vielen Jahren fester Bestandteil der Unternehmensstrategie und nachhaltiges Wirtschaften ist als Unternehmensziel auf Konzernebene verankert: von der Entwicklung kraftstoffsparender und alternativer Fahrzeugkonzepte über umweltschonende Produktionsprozesse bis hin zu umweltfreundlichen Recyclingverfahren. Nachhaltiges Denken und Handeln beeinflusst bei der BMW Group nicht nur das Produkt, sondern auch die gesamte Wertschöpfungskette. In sämtlichen Unternehmensbereichen geht es dabei um die sinnvolle und verantwortungsvolle Verwendung von Energie und Rohstoffen.

 

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:

BMW Group Unternehmenskommunikation

Julian Hetzenecker, BMW Group Wirtschafts- und Finanzkommunikation Tel.: +49-89-382-39229
E-Mail: julian.hetzenecker@bmw.de

E-Mail: presse@bmw.de Internet: www.press.bmw.de

Presse-Kontakt Witzigmann Academy Otto Geisel
Lachner-Straße 18
80639 München

Phone: +49 89 139 260 26 office@ottogeisel.de

Weitere Informationen zum Eckart Witzigmann Preis finden Sie unter:

www.eckart-witzigmann-preis.de

 

„München leuchtet“ für Eckart Witzigmann in Gold

„München leuchtet“ für Eckart Witzigmann in Gold

MÜNCHEN. Bürgermeister Josef Schmid hat die Auszeichnung „München leuchtet -  den Freundinnen und Freunden Münchens“ in Gold an Eckart Witzigmann verliehen.

„Der Wahlmünchner ist eine Ikone der Kulinarik und Vorbild für Köchinnen und Köche auf der ganzen Welt,“ so Josef Schmid bei der Verleihung im Münchner Rathaus. Die Landeshauptstadt verdanke dem Schaffen des Jahrhundertkochs viel internationales Renommee.

Der Bürgermeister schätzt Eckart Witzigmann als den „Urvater moderner deutscher Koch- und Küchenkultur“ und ehrt erstmals einen Spitzenkoch mit dieser höchsten Anerkennung der Stadt"„München war dabei zunächst sein Labor für die neuen Kochkünste. Mit dem Tantris und dem Aubergine wurden daraus schnell kulinarische Tempel und München ein Gravitationszentrum der internationalen Küche,“ veranschaulicht Schmid.

1979 erhielt Eckart Witzigmann mit dem „Aubergine“ als erstes Restaurant in Deutschland drei Michelin-Sterne. Er gehörte so zu den ersten beiden Köchen außerhalb Frankreichs, die diese höchste Auszeichnung erlangten und hat damit den Beginn einer kulinarischen Entwicklung ermöglicht, die bis heute anhält. Viele der heutigen Spitzenköche sind seine Schüler und tragen seine Vision qualitativ hochwertiger Produkte weiter in die Welt.

 

Eckart Witzigmann fördert mit der Witzigmann Academy gezielt gute und bewusste Koch-, Ernährungs- und Lebenskultur. Jahreshöhepunkt dieses Engagements ist seit 2004 die Verleihung des Internationalen Eckart Witzigmann Preises „ECKART“.

In Partnerschaft mit der BMW Group vergibt die Witzigmann Academy jährlich Preise in den Kategorien „Große Koch-Kunst“, „Innovation“, „Lebenskultur“ und „Kreative Verantwortung und Genuss“. Die Preisträger 2016 - Andreas Caminada, Dominique Crenn, der Münchner Viktualienmarkt und Sebastian Copeland.

„Der Nachhaltigkeitsgedanke sowie die Leidenschaft für beste Produkte haben Eckart Witzigmann und die BMW Group vor fünf Jahren zusammengebracht. Wir haben einen kompetenten und kreativen Partner gefunden. Gemeinsam haben wir Ideen entwickelt, um unsere Betriebsgastronomie noch besser, gesünder und nachhaltiger zu machen. Das ist für mich Ausdruck der Verantwortung und auch der Wertschätzung gegenüber unseren Mitarbeitern,“ so Dr. Nicolas Peter, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Finanzen im Rahmen der heutigen Preisverleihung.

Seit 1961 wird die Medaille „München leuchtet“ zunächst als ehrendes Geschenk und später als offizielle Ehrung durch die Landeshauptstadt München in den Kategorien Gold, Silber und Bronze verliehen. Die Verleihung der goldenen Medaille ist die höchste Anerkennung für Personen des öffentlichen Stadtlebens und wird nur in besonderen Fällen vergeben.

Mit Gold wurden unter anderem auch Hubert Burda, Zubin Metha, Gerhard Polt und Bernd Eichinger geehrt.

 

 Eckart Witzigmann hatte die Medaille „München leuchtet“ 1991 bereits in Silber erhalten.

Wissenschafts- und Kunstminister Dr. Spaenle verleiht die Auszeichnung "Pro meritis scientiae et litterarum" an Eckart Witzigmann

Pressemitteilungen

Nr. 341 vom 26.09.2016

Wissenschafts- und Kunstminister Dr. Spaenle verleiht die Auszeichnung "Pro meritis scientiae et litterarum" an Eckart Witzigmann

„Kreativität des Künstlers und Wissensdrang des Forschers in einer Persönlichkeit vereint“

MÜNCHEN. Wissenschafts- und Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle hat heute dem Münchner Koch Eckart Witzigmann die Auszeichnung „Pro meritis scientiae et litterarum“ in München verliehen.

Der Minister betonte in seiner Laudatio: „Ein wirklich großer Koch braucht die Kreativität und Fantasie eines Künstlers. Darüber hinaus erfordert große Küche auch die Neugier und den Wissensdrang eines Forschers. All dies besitzt Eckart Witzigmann in hohem Maße. Ich freue mich daher sehr, mit Ihnen eine Persönlichkeit auszeichnen zu dürfen, die Kunst und Wissenschaft in sich vereint.“ Dr. Spaenle ergänzte: „Sie haben die Kochkunst nach Deutschland und speziell nach Bayern gebracht.“

Eckart Witzigmann, gebürtiger Österreicher, erlernte das Kochen u. a. bei renommierten französischen Köchen wie Paul Bocuse, den Brüdern Troisgros und Paul Haeberlin. Er erweiterte seinen Erfahrungsschatz in internationalen Küchen, beispielsweise in Stockholm, London, Brüssel und Washington. Seit 1971 bereicherte er als Küchenchef des „Tantris“ in München die deutsche Gastronomieszene. 1978 eröffnete er das Restaurant „Aubergine“. „Schon ein Jahr nach der Eröffnung erhielten Sie als einer der ersten deutschen Köche drei Michelin-Sterne für Ihr Restaurant“, hob Minister Spaenle in seiner Würdigung hervor. „Bis zur Schließung des Restaurants 1993 wurden Sie jedes Jahr wieder mit den Michelin-Sternen ausgezeichnet“, ergänzte der Minister. „Auch der Titel ‚Koch des Jahrhunderts‘ wurde Ihnen als erster deutscher Koch vom französischen Restaurantführer ‚Gault Millau‘ verliehen.“ Darüber hinaus habe sich Witzigmann Verdienste durch sein Engagement für Nachwuchsköche erworben: „Mit großem Erfolg haben Sie Ihr Wissen an zahlreiche junge Köche weitergegeben. Aus Ihren Schülern sind oftmals selbst Sterne-Köche geworden.“ Zudem zähle Witzigmann zu den erfolgreichsten Kochbuchautoren der vergangenen dreißig Jahre. Seit 2007 ist der Sterne-Koch Professor und Ehrendoktor der schwedischen Universität Örebro.

Der Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst verleiht für besondere Verdienste um Wissenschaft und Kunst seit dem Jahr 2000 die Auszeichnung "Pro meritis scientiae et litterarum". Zielrichtung dieser Ehrung ist es, neben der Würdigung verdienter Persönlichkeiten Kultur als Einheit von Wissenschaft und Kunst zu verstehen. Für ihre Verdienste um Wissenschaft und Kunst in Bayern können mit der Auszeichnung neben Wissenschaftlern und Künstlern auch Sponsoren, Wissenschafts- und Kunstmanager sowie sonstige verdiente Persönlichkeiten geehrt werden. Die selten verliehene Auszeichnung präsentiert sich seit 2008 in einer neuen Form: Der bayerische Künstler Joseph Michael Neustifter hat die in der Auszeichnung zum Ausdruck kommende Verbindung von Kunst und Wissenschaft künstlerisch umgesetzt und beide auf einer Bronzeplatte vereint.

Bilder der Veranstaltung stehen ab etwa 16.30 Uhr unter folgendem Link zum Download zur Verfügung: www.km.bayern.de/ministerium/minister/bilder.html

Julia Graf, Sprecherin, 089 2186 2621